Umwelt

11.03.16 - Rückstände: Hochgiftige Bohrschlämme

Rund 335.000 Tonnen hochgradig giftiger Schlämme der Öl- und Gasindustrie sind seit 2005 auf die Sondermüll-Deponie Hürth-Knapsack bei Köln gebracht worden. Sie stammen aus der Sanierung von drei Bohrschlammgruben in Niedersachsen. In 40 weiteren niedersächsischen Gruben lagern noch einmal fast zwei Millionen Tonnen giftiger Bohrschlämme. Die ölhaltigen Rückstände der Gas- und Fracking-Industrie sind mit hochgiftigen Schwermetallen wie Quecksilber und Arsen und mit radioaktiven Partikeln wie Radium 226 belastet.