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SKF-Arbeiter in Schweden künftig als Ferienjobber?

SKF-Arbeiter in Schweden künftig als Ferienjobber?
Die Geschäftsführung von SKF heckt einige Schweinereien gegen die Belegschaft aus (foto: Mangan 2002/CC BY-SA 2.5)

Stuttgart (Korrespondenz), 10.03.16: In der aktuellen Ausgabe der Zeitung der schwedischen KP vom 18. bis 24. Februar befindet sich ein Artikel der Gruppe der KP bei SKF. Sie berichtet davon, dass nun nach und nach 150 Kollegen gehen müssen. Dann schreibt sie (eigene Übersetzung):

„Wenn es überhaupt noch möglich ist, wird die Stimmung jetzt dadurch noch schlechter, dass man zu Überzeiten und so genannte 'Pluszeiten' auf die Schicht aufgefordert wird, um diejenigen abzudecken, die jetzt nach den Entlassungen fehlen.

Die Provokationen lösen einander ab. Aber das bisher Übelste ist wohl der Brief, den das Unternehmen an einen Teil der Entlassenen geschickt hat. Hier wird ihnen angeboten, bei SKF Ferienjobs im Sommer zu machen. Um die Produktion in der Urlaubszeit aufrecht zu halten, dürfen sie an ihre alten Arbeitsplätze zurückkommen. Oft mit den selben Arbeitsaufgaben, aber für schlechteren Lohn... .

Aus unserer Unsicherheit, Schmerz, Frustration und individuellem Protest kann hoffentlich ein gemeinsames Agieren wachsen. Jeder für sich sind wir einfache Widerständler, aber gemeinsam sind wir stark. Aller Widerstand beginnt damit, dass wir NEIN sagen. Nein, jetzt reicht es! Nein, das ist nicht okay!

Die Kommunistische Partei hat als einzige Partei dafür gearbeitet, den Widerstand gegen die Attacken des Unternehmens gegen die SKF-Arbeiter zu wecken. Jetzt fordern wir die Arbeiterschaft bei SKF auf:

Verweigert Überzeiten!

Stellt die Führung des Betriebsrats für seine Schwäche zur Rede!“