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Generalversammlung der Weltfrauenkonferenz beschließt Resolution

Generalversammlung der Weltfrauenkonferenz beschließt Resolution
Große Vereinheitlichung auf der Generalversammlung der Weltfrauenkonferenz (rf-foto)

18.03.16 - Die Weltfrauenkonferenz in Kathmandu, Nepal, die heute in die letzte Runde geht, hat gestern eine wichtige Resolution beschlossen. Die jungen Frauen haben die Bühne der Generalversammlung selbstbewusst und mit einer mitreißenden Entschlossenheit betreten.

Aus den verschiedensten Ländern brachten sie ihre Positionen und Visionen vor. Cansu aus der Türkei: „Obwohl wir von Bomben und terroristischen Attacken bedroht sind, lassen wir uns nicht aufhalten, die Straßen und Plätze zu betreten.“ In mehreren Berichten kam der Kampf gegen den Sexismus zur Sprache. Franziska und Anna aus Deutschland berichten, welchen weitgehenden Diskriminierungen die Frauen ausgesetzt sind.

Unmissverständlich brachten die jungen Frauen in ihrer Resolution zum Ausdruck, „dass es nicht ausreicht, für bessere Bildung, für neue Gesetze zu kämpfen, weil all unsere Probleme im Kapitalismus begründet sind.“

Sie wollen die nationalen Kämpfe durch gegenseitige Information und Solidarität unterstützen: „Wir junge Frauen beabsichtigen einen internationalen Appell zum 8. März gemeinsam zu veröffentlichen, um in allen Ländern junge Frauen zu mobilisieren. Wir beschließen auch, uns gegenseitig alle drei Monate über neue Kämpfe und Entwicklungen zu informieren.“

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