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Vielfältig, selbstbewusst, emotional: Eröffnung der 2. Weltfrauenkonferenz

Vielfältig, selbstbewusst, emotional: Eröffnung der 2. Weltfrauenkonferenz
Erfolgreich: Demonstration "We Want Shamla" (rf-foto)

15.03.16 - Die zweite Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen hat nach einer schwungvollen und kämpferischen Demonstration in Kathmandu zur Academy Hall erfolgreich begonnen. Der Saal war zur Eröffnungszeremonie brechend voll. Die Frauen aus dem UWA (United Womens Association) Nepal begrüßten die 1.200 Frauen aus aller Welt herzlich und würdevoll. Sie bedankten sich für die Hilfe beim Aufbau der Schule nach dem Erdbeben und erklärten, dass die Befreiung der Frau auf der ganzen Welt gegen den Imperialismus erkämpft werden muss. Nach der Begrüßung der Koordinatorinnen und der Vertreterinnen der neun nepalesischen Frauenorganisationen begann die Eröffnungszeremonie, mit Musik untermalt.

In ihrem Willkommensgruß gedachte die Präsidentin der "All Women's Association", Shiela Singh, der Erdbebenopfer. Shiela stellte heraus, dass es darum geht, eine bessere Welt zu erkämpfen und die Trauer in Wut zu verwandeln. Die Parlamentspräsidentin Frau Onsari Gharti ehrte die Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen mit einer Ansprache. Sie ging auf die neue Verfassung ein, in der die Gleichberechtigung von Mann und Frau festgeschrieben ist.

Dann sprachen alle Koordinatoren. Monika Gärtner-Engel gratulierte in ihrer kurzen Ansprache zum großen Erfolg der Weltfrauenkonferenz, zu dem viele Menschen beigetragen haben und die ein historischer Erfolg ist. Sie verkündet unter großem Beifall, dass Shamla, eine junge afghanische Frau und Jugenddelegierte Deutschlands für die Weltfrauenkonferenz,  die in Kathmandu auf dem Flughafen abgewiesen und zurück nach Dubai geschickt wurde,  heute in Kathmandu eintreffen wird. Der Protest der Teilnehmerinnen war entscheidend, dass die Einreise nun doch möglich wurde.

Neue Berichte, Informationen, Fotos und bereits zwei Videos von Tag 1 und Tag 2 der Weltfrauenkonferenz (13. bis 18. März 2016 in Kathmandu/Nepal) gibt es auf der Webseite der Weltfrauenkonferenz. Dort findet sich auch ein Artikel in der 'Kathmandu Post'.