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KCK verurteilt Angriffe auf Zivilisten

KCK verurteilt Angriffe auf Zivilisten
Fahne des KCK

22.03.16 - Der Exekutivrat der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK) erklärt, dass er entschieden gegen Angriffe auf Zivilisten ist und diese verurteilt. In einer Erklärung vom Samstag, dem 19. März 2016, drückt die KCK den Angehörigen und Familien der Opfer des Anschlags in Istanbul ihr herzliches Beileid aus. In der belebten Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal riss ein Attentäter vier Menschen mit in den Tod; um die 40 wurden verletzt. Der türkische Innenminister Efkan Ala teilte laut einem Bericht des "SPIEGEL" in Ankara mit, der Attentäter sei identifiziert, er habe dem faschistischen IS angehört. Unmittelbar nach dem Terroranschlag war von türkischen Behörden die PKK der Tat bezichtigt worden.

Der KCK schreibt in ihrer Erklärung vom Samstag, dass sie seit jeher auf einer demokratischen politischen Lösung der Kurdenfrage beharre. Die AKP-Regierung unter Erdogan sabotiert eine solche demokratische Lösung und versucht, die kurdische Freiheitsbewegung zu zerschlagen.

Der KCK erinnert daran, dass der Widerstand des kurdischen Volkes die Antwort auf den schmutzigen Krieg ist, den die türkische Regierung in den Kurdengebieten und gegen die kurdische Selbstverwaltung führt. Sie prangert die brutale Isolation von Abdullah Öcalan durch die türkische Regierung an, nachdem diese bei den Wahlen am 7. Juni 2015 eine empfindliche Niederlage eingesteckt hatte, sowie das Massaker unter der kurdischen Bevölkerung am 24. Juli 2015.

Der KCK ruft dazu auf, Massakern unter Zivilisten entschieden entgegenzutreten, egal, von wem sie verübt werden. Die Guerilla des kurdischen Freiheitskampfs agiere im Rahmen der Genfer Konvention. Im Gegensatz zum türkischen Staat, der ständig schwere Kriegsverbrechen begehe, schenken die kurdischen Freiheitskämpferinnen und -kämpfer dem Bemühen, dass bei ihren Kampfhandlungen keine Zivilisten zu Schaden kommen größte Aufmerksamkeit.

Quelle: ANF-News (Auszüge in eigener Übersetzung)