Umwelt

18.04.16 - Schweres Erdbeben erschüttert Ecuador

Am Samstagabend hat ein schweres Erdbeben Ecuador erschüttert. Es war wohl das heftigste seit mehr als 30 Jahren. Präsident Rafael Correa sprach gestern von 272 Menschen, die ums Leben gekommen seien. Mehr als 2.000 Personen seien verletzt worden. Die Erdstöße der Stärke 7,8 trafen die westliche Provinz Esmeraldas. Die Regierung des südamerikanischen Landes rief danach für mehrere Regionen den Ausnahmezustand aus. Eine durch das Pazifik-Zentrum herausgegebene Tsunamiwarnung wurde später aufgehoben. Ecuador liegt geografisch am sogenannten Pazifischen Feuerring, einem Gürtel aus etwa 450 aktiven Vulkanen. Das Halbrund aus "Feuerbergen" reicht von den Küsten Süd- und Nordamerikas bis zu einer Reihe von Inselketten im asiatisch-pazifischen Raum. Mehrere Erdbeben ereigneten sich in den letzten Tagen auch in Japan.