Politik

Gebt Antikommunismus keine Chance! Gegen den Versuch, die MLPD am 1. Mai auszugrenzen

Gebt Antikommunismus keine Chance! Gegen den Versuch, die MLPD am 1. Mai auszugrenzen
Transparent der MLPD zum 1. Mai 2016

21.04.16 - In mehreren Städten, darunter Lübeck, Bremen und München, gibt es rückschrittliche Bestrebungen seitens des DGB, der MLPD einen Infostand bei den 1.-Mai-Kundgebungen zu verwehren. Die MLPD Bremen wendet sich mit einem Offenen Brief unter der Überschrift "Gebt Antikommunismus keine Chance" an den DGB und die Einzelgewerkschaften, an Betriebsräte, Vertrauensleute, Kolleginnen und Kollegen, Parteien und Initiativen:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir bitten um eure Unterstützung gegen den Ausgrenzungsversuch des DGB, am 1. Mai, mit fadenscheiniger Begründung, einen MLPD-Stand auf dem Domshof zu untersagen! Die MLPD ist die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands. Nicht ohne Grund tragen wir den Urvater der deutschen Arbeiterbewegung – Karl Marx – in unserem Namen.

Seit über 30 Jahren sind wir zuverlässig und aktiv bei den 1.-Mai-Aktivitäten in Bremen dabei. Letztes Jahr waren wir mit einem wunderschönen Stand mitten auf dem Domshof vertreten – das belegte das große Interesse, mit dem zahlreiche Kollegen und Kolleginnen an unseren Stand kamen und mit uns sprachen.

Am 24. Februar 2016 schrieb Daniela Teppich, Gewerkschaftssekretärin, in einem Brief an die MLPD Bremen: 'Für uns ist der 1. Mai nicht nur der Tag der Arbeit, sondern ein Tag der sozialen Bewegungen und Organisationen. Darum wollen wir auch in diesem Jahr befreundeten Parteien, Organisationen und Initiativen die Möglichkeit anbieten, sich mit einem Standplatz zu beteiligen. …' Selbstverständlich meldeten wir uns nur zwei Tage später verbindlich an! Nach sechs Wochen Funkstille kam dann die Absage vom DGB: 'Wir können euch nicht berücksichtigen in unserem Standkonzept auf dem Domshof', denn der Platz sei 'mehr als voll'. Dieser Versuch, die MLPD vom Domshof zu vertreiben, ist ein schlimmer Rückfall in Zeiten des Radikalenerlasses, der Berufsverbote und des Antikommunismus und ist selbst ein Angriff auf die Überparteilichkeit des DGB ..."

Den Offenen Brief gibt es hier in voller Länge im pdf-Format