Politik

Gelsenkirchen: Bestens gelaunte Gäste auf 1.-Mai-Feier

Gelsenkirchen: Bestens gelaunte Gäste auf 1.-Mai-Feier
Ausklang eines gelungenen Kampftags in Gelsenkirchen (rf-foto)

Gelsenkirchen (Korrespondenz), 03.05.16: Bei schönstem Mai-Wetter kamen rund 150 Besucher zur 1.-Mai-Feier der MLPD in Gelsenkirchen. Bestens gelaunt nach erfolgreichen Aktionen kamen Gelsenkirchener, Bottroper und Gladbecker zu Kaffee, Kuchen, Steaks & Würstchen und schönen Liedern zusammen.

Im Zentrum stand die Rede der Kreisvorsitzenden Christiane Link. Sie begrüßte besonders neu angekommene Flüchtlinge aus Ghana und Guinea, um ihr Asylrecht kämpfende albanische Familien und syrische Flüchtlinge. Sie verurteilte die mörderische Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Sie berichtete über die absurden Blüten des Antikommunismus. So wollte der DGB Stände der MLPD verbieten. An die Bottroper Genossen schrieb er: "Um ihnen zukünftig Arbeit zu sparen, erhalten Sie auch für die Jahre 2017, 2018, 2019, 2020 usw. keine Standgenehmigung". Solcher Arroganz zum Trotz verteidigte die Bottroper MLPD die Überparteilichkeit und setzte ihren Stand durch. In Gelsenkirchen antwortete der Frauenverband Courage auf ähnlich begründete Aussagen des DGB: "Wir sind schon seit 20 Jahren hier dabei und da könnt ihr mal davon ausgehen, dass wir ein lebenslanges Recht auf einen Stand haben."

Die Rednerin begründete, warum wir heute eine Revolution brauchen: "Darum geht es am heutigen 1. Mai - dass wir erstens eine echte Alternative zum Kapitalismus brauchen - und zweitens, dass es sie auch gibt. Sie besteht, wie es Karl Marx und Friedrich Engels sagten, im historischen Schritt vorwärts, dem Schritt vorwärts zum echten Sozialismus, der nichts anderes ist, als die Verwirklichung der fortgeschrittensten Ideen der Menschheit."

Christiane Link ging im Gegensatz zur IGBCE, die darüber kein Wort verlor, ausführlich auf den Kampf gegen die Zechenschließungen und gegen Giftmüll unter Tage ein. Sie schloss ihre Rede mit einem Aufruf, den REBELL bei seinen antifaschistischen Protesten am 7. Mai in Hildburghausen und beim Rebellischen Musikfstival tatkräftig zu unterstützen.

Mit angeregten Gesprächen klang ein gelungener Kampftag aus.