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Heute startet Rebellisches Musikfestival in Truckenthal

Heute startet Rebellisches Musikfestival in Truckenthal

13.05.16 - Heute Abend startet das 2. Rebellische Musikfestival in Thüringen. Auf dem ganzen Gelände legen fleißige Helferinnen und Helfer letzte Hand an bei der Vorbereitung. Der neue Sanitärtrakt wurde pünktlichst fertig und wird gerade geschrubbt, damit heute Abend die ersten Besucherinnen und Besucher dort duschen können.

Während Trupps weitere Plakate in der Umgebung aufhängen, kommen die ersten Bands auf dem Gelände an. Heute morgen fanden noch Mobilisierungseinsätze statt. Besonders freundlich wurden die Festival-Aktivisten in Hildburghausen begrüßt.

Dort sind die Einwohner besonders sauer über einige Medien, die die Sache so darstellen, dass der ganze Ort rechts wäre. Aber die Einwohnerschaft wurde nicht gefragt, als für den 7. Mai ein faschistisches Konzert in ihrem Ort genehmigt wurde. Umso freundlicher wurden die Antifaschisten des Rebellischen Festivals begrüßt: "Alle Achtung und vielen Dank für eure Unterstützung am 7. Mai", sagten viele, oder: "Hut ab vor eurem Engagement, Mut und Entschlossenheit!" Vor allem der Jugendverband REBELL hatte sich an die Spitze der antifaschistischen Proteste am 7. Mai gestellt.

Eine Berufsschullehrerin aus Hildburghausen will das "Haus der Solidarität" ihren Schülern vorstellen. Sie ist begeistert vom Festival und dem Umgang mit Flüchtlingen. Schon im Vorfeld gab es Warm-up Konzerte für das Rebellische Festival, wo man einen Vorgeschmack bekam. So vor zwei Wochen in Halle an der Saale. Ein Korrespondent berichtet:

"Bis zu 250 Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern feierten kulturvoll die halbe Nacht in Halle/Saale am Peißnitzhaus bei Musik von "Reimteufel", "Papa Dula Band" und "Rega", "51 Grad", einer kurdischen Band und "Samba" beim Konzert der Solidarität, organisiert von Rebell und MLPD Halle.

Die Bands und Musiker griffen immer wieder den gemeinsamen Gedanken des Antifaschismus und der internationalen Solidarität in ihren Texten auf. Viele Teilnehmer unterschrieben die Petition "Keinen Fußbreit den Faschisten am 07.05. in Hildburghausen". Mehrere junge Leute wollen mit zum Rebellischen Musikfestival fahren und Mitglied im Rebell werden.

Ausschnitte aus dem Kobanê Film "Den Sieg sichern" wurden gezeigt und ein ICOR-Brigadist stand Rede und Antwort. Der Spendentopf war am Ende prall gefüllt. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Alles selbst organisiert.  Herzlichen Dank den vielen Spendern und auch den Betreibern des Peißnitz- Haus e.V."