Politik

15.01.16 - Kritik an zynischer Aktion eines Landrats

Der Freie-Wähler-Landrat Peter Dreier erntet für seine zynische Aktion, mit der er angeblich gegen Überforderung der Kommunen protestieren wollte, zurecht massive Kritik. Er ließ 31 aus Syrien stammende Asylbewerber in einem Reisebus von Landshut nach Berlin zum Bundeskanzleramt fahren. 29 von ihnen sind inzwischen nach Bayern zurückgekehrt. Auf die Kritik antwortete Dreier in menschenverachtender Manier: "Ich würde es als verantwortungsbewusstes Handeln eines Lokalpolitikers bezeichnen. Ich hätte sie auch als Obdachlose in Berlin lassen können." Die Forderung der MLPD: "Vollständige Übernahme der Kosten der Flüchtlingsbetreuung durch Bund und Länder!" ("Bürgerliche Flüchtlingspolitik in der Krise - 12 Argumente der MLPD - 2. verbesserte Auflage") hingegen eint Flüchtlinge, einheimische Bevölkerung und verantwortungsbewusste Kommunalpolitiker/-innen, anstatt zu spalten.