International

Duisburg: Große Hilfsbereitschaft für überlebende Brandopfer

20.05.16 - Am Dienstag, dem 17. Mai 2016, verloren in Duisburg-Meiderich drei Menschen ihr Leben bei einem Wohnhausbrand. Es handelte sich um einen Unfall, nicht um Brandstiftung.

Das Feuer breitete sich bis zum Dach aus - begünstigt wohl durch die wärmegedämmte Fassade aus dem Baustoff Polystyrol. Aus Duisburg berichtet eine Korrespondentin: "Wir von der Kleiderkammer der Flüchtlingsunterkunft Viktoriastraße und die Frau Bettges hatten gleichzeitig die Idee, den Brandopfern zu helfen. Heute haben wir von der Kleiderkammer Viktoriastraße in Duisburg-Hamborn die erste Familie (Vater, Mutter, Oma, Sohn sechs Jahre und Tochter fünf Jahre) mit Bekleidung, Schuhen, Gläsern, Spielen für die Kinder, Badetüchern und Bettwäsche versorgt. Sie kommt aus Rumänien und ist in einer Pension untergekommen. Drei Opfer sind privat bei einem rumänischen Landsmann in Meiderich untergekommen. ... Die Stadt hat noch nicht viel unternommen. Den Leuten wurde z.T. von Menschen aus dem Stadtteil das Frühstück gespendet. Sie haben wahrlich nichts mehr; da auch die Papiere verbrannt sind, ist es schwer für sie, an ihr Geld auf dem Konto zu kommen, um sich z.B. ein Ticket zu kaufen. Die Familie, die in die Kleiderkammer kam, lief noch in Hosen von Krankenschwestern und Krankenpflegern herum. Andererseits ist auch hier die Hilfsbereitschaft im Stadtteil hoch."