Umwelt

03.06.16 - Maisanbau erhöht Hochwassergefahr

Das Hochwasser in Niederbayern verursachte Schäden in Millionenhöhe an einem Nachmittag und mindestens sechs Menschen verloren ihr Leben. Dabei hat Bayern seit dem Pfingsthochwasser 1999 Jahr für Jahr hunderte Millionen Euro in den Hochwasserschutz gepumpt. Dieser ist jedoch nicht auf solche Flutwellen ausgerichtet - kann es gar nicht sein, denn die Extremwetterereignisse sind Begleiterscheinungen des Umschlags in eine globale Klimakatastrophe. Experten warnen jedoch auch schon seit Langem davor, dass gerade der intensive Maisanbau die Hochwassergefahr erhöht. Der Grund: Die Äcker, die inzwischen oft mehrere Hundert Meter Länge und Breite haben, liegen bis weit ins Jahr hinein mehr oder weniger blank da. Das Erdreich ist Niederschlägen nicht nur schutzlos ausgeliefert, sondern auch so schnell gesättigt mit Wasser, dass es nichts mehr aufnehmen kann.