Wirtschaft

Arbeitereinheit gegen massive Angriffe auf Hafenarbeiter ist notwendig

Arbeitereinheit gegen massive Angriffe auf Hafenarbeiter ist notwendig
(grafik: "Docker zeigen klare Kante")

Hamburg (Korrespondenz), 31.06.16: Entlassungen im Distributionsbereich! Das verkündete der neue Geschäftsführer des Gesamthafenbetriebsvereins im Lande Bremen e.V. (GHBV), Bernt Kamin-Seggewies, am Freitag, 28. Mai, auf einer Beiratssitzung. Nur für einen kleinen Teil, die im eigentlichen Hafenumschlagsgeschäft arbeiten, sehe er Perspektiven in Bremerhaven. Rund 200 Kolleginnen und Kollegen demonstrierten zu Beginn der Sitzung des Beirats. Aufgerufen von ver. di machten sie mit Trillern und Pfeifen ihrer Wut darüber, wie mit ihnen umgegangen wird, Luft.

In einer Extraausgabe stellte „Docker zeigen klare Kante“ (Zeitung von Kollegen für Kollegen an norddeutschen Häfen) in den Mittelpunkt: „Kampf um jeden Arbeitsplatz, das sind wir unseren Kindern und Familien schuldig“. Auch wenn die Geschäftsführung vom GHBV Bremen so tut, als wenn schon alles gelaufen ist: Noch sind die Kolleginnen und Kollegen in Arbeit – eine deutliche Antwort ist jetzt gefragt!

Nicht Ausweitung der Tagelöhnerei, Lohndumping etc. ist die Perspektive sondern:

Kampf um die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Kampf um feste und verbindliche Arbeitszeiten, mit denen man sein Leben planen kann!

Schluss mit Tagelöhnerei, Zero-Hour-Contracts u.ä. massiven Formen der Arbeitszeitflexibilisierung!

Aktuelle Informationen und die Extra-Ausgabe des "Docker" gibt es auf der Website des internationalen  Hafenarbeitererfahrungsaustauschs!