Politik

Feige Attacke auf das Jugendzentrum CHE in Gelsenkirchen

Feige Attacke auf das Jugendzentrum CHE in Gelsenkirchen
(grafik: Jugendzentrum CHE Gelsenkirchen)

08.06.16 - Lisa Gärtner hat im Namen des Jugendzentrums CHE in Gelsenkirchen folgende Protesterklärung an die breite antifaschistische Öffentlichkeit veröffentlicht:

"In der Nacht auf Sonntag, den 5. Juni 2016, wurde eine Fensterscheibe des Jugendzentrums CHE attackiert. Es wurde umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet. Bei dem Angriff wurden aber keine Gegenstände geklaut. Der Verdacht liegt nahe, dass es Neonazis waren, die diese Attacke feige im Schutz der Nacht verübten.

Besucher des Jugendzentrums CHE waren am Mittag in Dortmund bei den großen antifaschistischen Protesten unübersehbar aufgetreten und hatten zu der am Abend stattfindenden REBELL-Party im CHE eingeladen. Das CHE steht seit Jahrzehnten konsequent für den antifaschistischen Kampf und bereitete mit 5.000 weiteren Antifaschisten den Faschisten in Dortmund eine herbe Niederlage. Enttäuscht von ihrer eigenen Isoliertheit wollten Neonazis in der Nacht scheinbar endlich mal zeigen, wie stark sie sind. Ein Armutszeugnis! Sie kamen nämlich nicht etwa während der Feier, sondern warteten klammheimlich bis spät in die Nacht, als alle Besucher gegangen waren.

Ein Revolutionär wie Che Guevara ist faschistischen und rassistischen Kräften ein Dorn im Auge. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern! Wir fordern von der Polizei die umgehende und allseitige Untersuchung dieses Falls. Das Verbot aller faschistischen Organisationen ist längst überfällig."

Hier geht es zur Info-Seite des Jugendzentrums CHE!