Politik

MLPD Gelsenkirchen-Gladbeck-Bottrop solidarisch mit Grup Yorum

MLPD Gelsenkirchen-Gladbeck-Bottrop solidarisch mit Grup Yorum

11.06.16 - In Gladbeck versuchen Stadtbürokratie, Polizei und Inlandsgeheimdienst gemeinschaftlich, ein Konzert der bekannten türkischen Band Grup Yorum zu verhindern und damit ein klares Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass zu unterdrücken. Der Kreisverband Gelsenkirchen-Gladbeck-Bottrop der MLPD schreibt in einer Solidaritätserklärung an Grup Yorum:

"Mit erpresserischen Methoden wird der Alevitische Kulturverein Gladbeck als Inhaber des Veranstaltungsorts vom Staatsschutz unter Druck gesetzt und ihm erklärt, dass er sich strafbar mache, wenn auf seinem Gelände Grup Yorum auftritt. Der Kreisverband Gelsenkirchen/Gladbeck/Bottrop der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands protestiert entschieden gegen diese politisch motivierten Schikanen und erklärt sich solidarisch mit Grup Yorum und den Veranstaltern.

Bereits jetzt sind mehrere Musiker der Band mit einem Einreiseverbot für die EU belegt, weil sie wegen ihres mutigen Auftretens für die Rechte der Völker und gegen das Erdogan-Regime, als 'Unterstützer des Terrorismus' diffamiert werden. Jetzt soll das Konzert in Gladbeck verhindert werden. Damit machen sich deutsche Behörden und auch die Stadt Gladbeck Erdogans 'Terrorismus'-Definition zu eigen, die doch angeblich mit den 'europäischen Standards für Menschenrechte' unvereinbar sein soll. ...

Ist die verschärfte Verfolgung türkischer Fortschrittlicher und Revolutionäre in Deutschland Teil des menschenverachtenden Flüchtlings-Deals der CDU/SPD-Regierung mit Erdogan? Dürfen in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen Gedanken über eine andere Gesellschaft als den Kapitalismus machen, revolutionäre Ideen in Gladbeck nicht einmal gesungen werden? ...

  • Weg mit dem Auftrittsverbot gegen Grup Yorum!
  • Hoch die internationale Solidarität!"