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Provokantes Abschieben der Verantwortung in punkto Versicherung Traglufthalle

Provokantes Abschieben der Verantwortung in punkto Versicherung Traglufthalle

10.06.16 –  Am 9. Mai 2016 brannte in Gelsenkirchen eine Traglufthalle, die zu diesem Zeitpunkt als Flüchtlingsunterkunft diente. Monika Gärtner-Engel von AUF Gelsenkirchen forderte am 10. Mai unverzügliche Aufklärung (rf-news berichtete). Es folgte wochenlange Desinformation. Gestern wandte sich das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen mit der folgenden Mitteilung erneut an die Presse und die Öffentlichkeit:

"Völlig unhaltbar sind für AUF Gelsenkirchen die Verlautbarungen seitens Dr. Schmitt, wie in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 9. Juni wiedergegeben. Eine unselige Fortsetzung der Vorkommnisse rund um die eklatanten Mängel beim Brand der Traglufthalle! 'Eins muss man dem OB lassen', so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete für AUF. 'Er stellt sich immer vor seine Mitarbeiter! Ganz anders Rechtsdezernent Dr. Schmitt in Sachen mangelnder Brandschutzversicherung der von Flüchtlingen bewohnten Traglufthalle. Er will prüfen, was an welchen Stellen schief gelaufen sei, der Vorstand der Verwaltung habe erst nach dem Brand von der nicht bestehenden Versicherung erfahren. Entweder schiebt er Fehlverhalten der städtischen Mitarbeiter vor und wusste doch was – oder er hat seinen Laden nicht im Griff! So oder so ist der Vorgang haltlos. Die Frage nach dienstrechtlichen Konsequenzen stellt sich für AUF bezogen auf die Spitze des Verwaltungsbereichs.

Hinzu kommt die wochenlange Desinformation, das Herunterspielen und Vertuschen, dass Politik und Öffentlichkeit nicht zügig unterrichtet wurden. Am 9. Mai brannte die Traglufthalle, erst am 2. Juni kamen die brisanten Fakten im Rat auf den Tisch. AUF fordert eine lückenlose Aufklärung inklusive der Brandursachen.'“