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Tuttlingen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Tuttlingen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Die Antifaschistinnen und Antifaschisten von Tuttlingen zeigten Flagge (rf-foto)

Villingen-Schwenningen (Korrespondenz), 14.06.16: Gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wandte sich die Demonstration mit weit über 500 Teilnehmern gestern in Tuttlingen. Anlass war eine angemeldete Kundgebung der Gruppe „Nein zum Heim“, einem Ableger der lokalen SBH-Gida („Pegida“).

Nachdem diese Gruppe schon in Villingen-Schwenningen und dann auch in Donaueschingen auf den Widerstand der Bevölkerung und aller Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Villingen-Schwenningen und Umgebung gestoßen war, versuchten sie es jetzt in Tuttlingen. 20 Personen wurden von einem Großaufgebot von weit über 100 Polizisten geschützt. Mit weiträumig aufgestellten Absperrgittern wurde eine direkte Verhinderung dieses rassistischen und fremdenfeindlichen Aufmarschs unmöglich gemacht. Die Kundgebung des Bündnisses „Für ein weltoffenes Tuttlingen“ umfasste DGB, SPD, Jusos, Linkspartei, MLPD und verschiedene andere Gruppen.

Der Oberbürgermeister von Tuttlingen, Michael Beck, sprach als erster und betonte: „Wir treten den widerlichen Tendenzen entgegen, indem wir uns für die über 100 Nationen, die in Tuttlingen leben, einsetzen.“ Die weiteren Redner betonten alle, dass diesem fremdenfeindlichen Treiben ein entschiedener Riegel vorgeschoben werden muss. Über 100 Antifaschistinnen und Antifaschisten folgten dem Aufruf der Antifa aus Villingen-Schwenningen und zogen mit einer Spontandemo auf den Kundgebungsplatz. Unsere 30 Broschüren „Bürgerliche Flüchtlingspolitik in der Krise – 12 Argumente der MLPD“ waren in kürzester Zeit, teilweise gegen großzügige Spende, verteilt.

Die Broschüre kann hier bestellt und heruntergeladen werden!