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"Wir werden unsere kurdischen Schwestern umso mehr unterstützen"

"Wir werden unsere kurdischen Schwestern umso mehr unterstützen"
Die Regierung der Kurdischen Autonomen Region im Nord-Irak unter Masud Barzani unterdrückt kämpferische Frauen (foto: Gemeinfrei)

18.06.16 - Die Koordinierungsgruppe des Kämpferischen Frauenrats hat eine Protesterklärung wegen der Behandlung des Frauenpolitischen Informationszentrums REPAK und von Meral Cicek und ihren Mitarbeiterinnen durch „Sicherheitskräfte“ der Autonomen Region Kurdistan (Nord-Irak) protestiert. In ihrem Brief an Präsident Masud Barzani, ans Außenministerium in Erbil und die Verantwortlichen für Auswärtige Angelegenheiten der Kurdischen Demokratischen Partei schreiben die kämpferischen Frauen:

„Der Kämpferische Frauenrat aus Deutschland protestiert energisch gegen das undemokratische, rücksichtlose Vorgehen gegenüber der Repräsentantin der kurdischen Frauenorganisation REPAK vom 5. Juni 2016. Dieses Vorgehen der bewaffneten Sicherheitskräfte gegen REPAK dulden wir nicht!

Wir sind sehr empört darüber und werden unsere kurdischen Schwestern von REPAK und den Befreiungskampf des kurdischen Volkes umso stärker unterstützen.

Wir haben Meral Cicek als eine starke und angesehene Repräsentantin der kurdischen Frauenbewegung bei der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Nepal sehr ins Herz geschlossen und verachten die befohlenen Repressalien... . ... Wir sind Frauen, die den patriarchalischen, den undemokratischen, den menschenverachtenden, den ausbeuterischen, den frauenfeindlichen Machenschaften den Kampf angesagt haben und zwar zusammen mit vielen Schwestern aus der ganzen Welt. Mit dem großen Erfolg der 2. Weltfrauenkonferenz in Nepal haben wir bewiesen, dass wir Frauen das sehr ernst meinen.“

Der komplette Protestbrief kann hier gelesen werden!