International

25.06.16 - VW-Krise: Milliardenstrafen in USA

Am kommenden Dienstag müssen der VW-Konzern und die zuständigen Behörden und Kundenanwälte dem US-Richter Charles Breyer einen Vergleichsvorschlag über Strafen und Schadensersatzzahlungen wegen der kriminellen Abgasmanipulation vorlegen. Wird dieser Termin nicht eingehalten, könnte er einen Prozess eröffnen. Ob der Richter der Vorlage zustimmt, wird am 26. Juli verkündet. Die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, VW müsste etwa 480.000 betroffenen VW-Kunden jeweils bis zu 7.000 Dollar (6.300 Euro) Entschädigung für ihre Autos mit Zwei-Liter-Motoren zahlen. VW will diese vom Konzern verschuldeten Krisenlasten auf Belegschaften und Kommunen abwälzen. Dagegen fordern internationale Automobilarbeiter lückenlose Aufklärung, Bestrafung und Haftung durch die Verantwortlichen (siehe Programm "Die Zukunft der Jugend nicht den Profitinteressen der Autokonzerne opfern!")