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30.06.16 - Bayerische Museen verkauften Raubkunst

Bayerische Museen haben offenbar bis in die 1990er Jahre Raubkunst verkauft. Unter den veräußerten Kunstwerken hätten sich auch Werke befunden, die jüdischen Sammlern während der faschistischen Hitler-Diktatur geraubt oder abgepresst wurden. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Kunstwerke waren nach Kriegsende von der US-Armee konfisziert und den deutschen Behörden treuhänderisch übergeben worden. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen hätten die Bilder wieder verkauft – teilweise sogar an die Familien früherer Nazigrößen, die sie mitunter erneut gewinnbringend veräußerten.