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16.07.2016 – Kolumbien: Regierung droht LKW-Fahrern

Die Lkw-Fahrer in Kolumbien streiken seit Anfang Juni. Sie verlangen von der Regierung, die Kosten für die Maut und die Preise für Diesel zu senken. Der Streik zeigt Wirkung, da er die Ein- und Ausfuhr über die Häfen einschränkt. Die Regierung versucht die Bevölkerung gegen die Streikenden aufzubringen, sie seien für die steigenden Lebensmittelpreise verantwortlich. Sie droht den Lkw-Fahrern mit hohen Geldstrafen und dem Entzug der Fahrlizenz, falls sie an „gewaltsamen Protesten“ teilnehmen. Die Zahl der Polizisten und Soldaten, die die Highways kontrollieren, soll auf 50.000 verdoppelt werden.