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Terroranschlag in Nizza: Mindestens 84 Menschen sind tot!

15.07.16 - Am französischen Nationalfeiertag ist die Hafenstadt Nizza Ziel eines faschistischen menschenverachtenden Terroranschlags geworden: Ein Mann raste auf der Uferpromenade mit einem gemieteten 7,5 Tonnen-LKW ungebremst in eine Menschenmenge, die sich ein Feuerwerk angesehen hatte. Auf seiner zwei Kilometer langen Amokfahrt tötete der Fahrer - nach aktuellen Angaben ein 31-jähriger Franko-Tunesier mit Wohnsitz in der Stadt - mindestens 84 Menschen. Beim anschließenden Schusswechsel mit der Polizei wurde er erschossen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin sind eine Lehrerin aus Berlin und drei deutsche Schüler unter den Toten. Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, erklärte, unter den Toten seien allein zehn Kinder. Über 50 Kinder liegen zum Teil schwerst verletzt im Krankenhaus. Die Zahl der Opfer wird sehr wahrscheinlich noch steigen.

Die Motive des Täters sind bisher völlig offen. Nach Polizeiangaben sei er „wegen krimineller Delikte“ polizeibekannt gewesen. Eine solche verabscheuungswürdige Tat ist durch nichts zu rechtfertigen.

Die Herrschenden in Frankreich missbrauchen den Anschlag aber, um die Faschisierung des Staatsapparats weiter voranzutreiben. So soll nicht nur der Ausnahmezustand verlängert werden, sondern auch die Reserve der paramilitärischen Gendarmerie wurde komplett in den aktiven Dienst zurückgerufen. Die Beschneidung der Rechte der Massen in Frankreich wird weiter vorangetrieben und unter dem Deckmantel der „Terrorabwehr“ die Möglichkeit geschaffen, auch gegen revolutionäre und fortschrittliche Menschen vorzugehen.