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Kundgebung zum Jahrestag des Massakers von Suruc

Kundgebung zum Jahrestag des Massakers von Suruc
In vielen Städten Deutschlands fanden Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Massakers statt. Hier im Bild: Stuttgart (rf-foto)

Frankfurt am Main (Korrespondenz), 21.07.16: Am 20. Juli jährte sich die feige Ermordung von 34 revolutionären Menschen in Suruc - die meisten davon Jugendliche. Über 100 wurden verletzt. Um daran zu erinnern und Schlussfolgerungen für heute zu ziehen, fand unter dem Motto „Gerechtigkeit für Suruc, Gerechtigkeit für alle“ auf einem zentralen Platz in Frankfurt am Main eine Kundgebung statt. Sie war Teil der Kampagne in Kurdistan und der Türkei.

Der Redner erinnerte daran, dass die Pressekonferenz am 20. Juli 2015 im Amara-Kulturzentrum in Suruc stattfand, weil die Jugendlichen ihre Ferien dazu nutzen wollten, Kobanê gemeinsam wieder aufzubauen, nachdem es vom IS zerstört und in einem heldenhaften Kampf befreit worden war. Ein Selbstmordattentäter mischte sich unter die Zuhörer und verübte das Massaker.

Auch diese feige, menschenverachtende Tat konnte den Willen der Menschen in der Region und international nicht davon abbringen, den IS zu bekämpfen bis er zerschlagen und ihr Land wieder aufgebaut ist. Rojava und das befreite Kobanê legen dafür beredtes Zeugnis ab.

Die MLPD führte vor Ort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kundgebung die Auseinandersetzung, zur Stärkung der revolutionären Kräfte gemeinsam an der Vorbereitung der Bundestagswahl 2017 zu arbeiten. Der Flyer des Jugendverbands REBELL „Flüchtlingskrise? - Kapitalismuskrise “ fand großes Interesse.

Das Flugblatt kann hier heruntergeladen werden!