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AUF Gelsenkirchen verwahrt sich gegen Unterstellungen

AUF Gelsenkirchen verwahrt sich gegen Unterstellungen
Betroffene Flüchtlinge haben Delegierte für die Gespräche mit der Stadt gewählt (rf-foto)

AUF Gelsenkirchen hat eine Stellungnahme zu den Protesten gegen die Wohnsitzauflage für Flüchtlinge, die Ratssitzung und Diffamierungen gegen AUF veröffentlicht. Darin schreiben AUF-Stadtverordnete Monika Gärtner-Engel, Vorstandssprecherin Manuela Reichmann und Pressesprecher Dr. Willi Mast:

  1. AUF Gelsenkirchen verwahrt sich entschieden gegen die Unterstellung, Flüchtlinge für irgendwelche politischen Zwecke instrumentalisiert zu haben. Es ist die rigorose, herzlose und rückwirkende Umsetzung der Wohnsitzauflage, die empört, viele Flüchtlinge in existenzielle Nöte treibt und zum Protest herausfordert. Der Vorwurf der Instrumentalisierung ist die Argumentation von Leuten, die ihre Felle davon schwimmen sehen! Von Leuten, deren Regierungsparteien mit dem neuen Integrationgesetz die verheerenden Maßnahmen beschlossen und damit viele Menschen in große Nöte gestürzt haben; von Leuten, die extrem abgehoben sind von den Sorgen und Nöten einer Masse von Menschen und - hier konkret - der Flüchtlinge.
  2. Nachdem ca. 60 Flüchtlinge am 15.8. auf der Montagsdemonstration ihre Nöte durch ablehnende Bescheide bezüglich Hilfen zum Lebensunterhalt vorgetragen haben, haben sich Montagsdemo und AUF Gelsenkirchen als einzige politische Kraft in Gelsenkirchen des Themas angenommen. Es wurde recherchiert, es wurden Informationsveranstaltungen durchgeführt, die Presse informiert, eine Demonstration mit 400 Teilnehmern zum Jobcenter organisiert, Delegierte für Gespräche mit Stadt und Jobcenter gewählt und vor allem vielfältige praktische Hilfe organisiert – von Ämtergängen, juristischer Beratung bis hin zu vielfältigen kostenlosen ärztlichen Untersuchungen und Behandlungen. ...

Die Stellungnahme im Wortlaut und voller Länge ist auf der Webseite von AUF Gelsenkirchen zu finden