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Düsseldorf: Nieder mit den imperialistischen Brandstiftern!

Düsseldorf (Korrespondenz), 03.09.16: Es war eine kleine Antikriegstagskundgebung, die im Stile der Montagsdemobewegung mit einem offenen Mikro am Eingang zur Düsseldorfer Altstadt auf einem belebten Platz durchgeführt wurde. Zusammengefunden hatten sich Mitglieder des Friedensforums Düsseldorf, kurdische Freunde von NAV-DEM, die MLPD und die Rotfüchse.

Mit einem eigenen Beitrag erklärten die Rotfüchse, weshalb sie gegen Kriege sind. Zwei Kollegen vom Friedensforum nahmen völlig berechtigt die Kriegsvorbereitungen in Deutschland, die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft und die imperialistische Politik der Bundesregierung aufs Korn. Bis zu zwanzig, dreissig immer wechselnde Zuhörer folgten dem Verlauf der Kundgebung, so dass am Ende sicher hunderte Passanten erreicht wurden.

Vor allem das Thema Krieg in Syrien und die Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei polarisierten. Eindeutig erklärte sich die Kundgebung solidarisch mit dem Befreiungskampf der Kurden, während einzelne aufgehetzte türkische Passanten die Kundgebung immer wieder zu stören suchten. Im Einzelgespräche erwiesen sie sich oft völlig unzugänglich gegenüber Argumenten. Imperialismus bedeutet Krieg, wenn wir diese Brandstifter nicht daran hindern. Und dass dies heute dringender wird denn je, für diese Position gab die Kundgebung einen wichtigen Anstoß.