International

Gedenken an die Massaker des faschistischen iranischen Regimes

Hamburg (Korrespondenz), 06.09.16: In Hamburg organisierten iranische Revolutionäre eine Veranstaltung zum Gedenken an die ermordeten politischen Gefangenen im Iran. Im Sommer 1988 ermordete das faschistische Regime weit mehr als 10.000 politische Gefangene. Viele von ihnen standen damals vor ihrer Entlassung aus der Gefangenschaft. Das Regime hatte Angst davor, dass diese - viele von ihnen waren Revolutionäre, Sozialisten, Marxisten-Leninisten -  ihre Arbeit im Kampf gegen das Regime fortsetzen. Auch heute setzt das Regime als eine aufstrebende neuimperialistische Macht in der Region diese konterrevolutionäre Politik fort.

Über 40 Besucherinnen und Besucher waren gekommen und verfolgten interessiert die verschiedenen Ausführungen, auch einen Filmbeitrag und die Grußworte. Die MLPD überbrachte solidarische Grüße. Darin hieß es u.a.: "Wir teilen mit euch das revolutionäre Gedenken. ... Unser Gedenken an den bedeutenden, selbstlosen und aufopfernden Kampf der iranischen Massen, Arbeiter, Frauen, Revolutionäre muss aufs engste mit den Lehren aus der Geschichte verbunden sein." Dazu zählt die große Bedeutung marxistisch-leninistischer Parteien und die internationale Zusammenarbeit zur Koordinierung und Revolutionierung des Klassenkampf. Das hat sich die revolutionäre Weltorganisation ICOR auf die Fahne geschrieben.

Die Musik von Pepperoni und Zukunftsmusik mit revolutionären Arbeiterliedern gaben Mut für den weiteren Kampf um Befreiung und für eine sozialistische Zukunft. Am Infotisch der "Freunde der ICOR" und der MLPD gab es viele Gespräche, auch zu der Initiative für ein Bündnis zu den Bundestagswahlen 2017.