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Gelsenkirchen: 596. Montagsdemo "Aktiv gegen Kinderarmut"

Gelsenkirchen: 596. Montagsdemo "Aktiv gegen Kinderarmut"
Aktiv im Kampf gegen Hartz IV, gegen Kinderarmut und für internationale Solidarität - Die Montagsdemo in Gelsenkirchen (rf-foto)

19.09.16 - Die 596. Gelsenkirchener Montagsdemo am 19. September 2016 mit diesem Brennpunkt und weiteren Themen wie Bericht von den Demonstrationen gegen TTIP und CETA beginnt wie immer um 17.30 Uhr auf dem Platz der Montagsdemo, früher Preuteplatz. Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Die 595. Montagsdemo - vor einer Woche - am 12. September 2016 mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und viele interessierten Passanten hatte besondere internationale Ausstrahlung. Gemeinsam reisten wir quasi "um die Welt" mit einem spannendem Erfahrungsaustausch mit internationalen Gästen aus verschiedenen Ländern, darunter Mohamed Kahloui, Generalsekretär der Patriotischen Demokratischen Sozialistischen Partei Tunesiens, der einen Gruß überbrachte: "Ich freue mich, hier zu sein, und werde in meinem Land über Euch berichten. Die großen Probleme unserer Zeit, der Flüchtlinge, der Arbeiter, der Armen, dies alles können wir ändern, in einer sozialistischen Gesellschaft lösen, dazu möchte ich Euch ermutigen!"

Der Vorschlag für die Initiative zu einer ruhrgebietsweiten Montagsdemo mit Flüchtlingen, Montagsdemonstranten, Kämpferinnen und Kämpfern aus dem ganzen Ruhrgebiet wurde diskutiert, beraten und gemeinsam beschlossen. Das Integrationsgesetz der Bundesregierung und die Kritiken und Probleme bei der Umsetzung der "Wohnsitzauflage" sind Anlass. Die Demonstration soll am 26.9. in Gelsenkirchen stattfinden. Den Aufruf gibt es auf deutsch, englisch und arabisch.

Am offenen Mikrofon ging Stefan Engel, MLPD, auf den großen Vertrauensverlust der Regierungsparteien ein, die lange nicht nur die Flüchtlingspolitik betreffen. Dass über 70 Prozent der Menschen kein Vertrauen mehr in die Politik haben, hat mit weit mehr Themen zu tun wie soziale Fragen, sozialer Unsicherheit, Fragen der Rentner, wachsende Kinderarmut, Umweltfragen.