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Erneute Protestaktion gegen Arbeitsplatzvernichtung bei Globalfoundries Dresden

Erneute Protestaktion gegen Arbeitsplatzvernichtung bei Globalfoundries Dresden
Die Kolleginnen und Kollegen trotzten den Kahlschlagsplänen und der Kälte (rf-foto)

Dresden (Korrespondenz), 25.01.16: Mieses Wetter, Schneetreiben und Glatteis konnten rund 300 Kolleginnen und Kollegen mit Familienangehörigen nicht davon abhalten, am Samstag, dem 23. Januar 2016, erneut gegen den geplanten Kahlschlag von insgesamt 1.300 Arbeitsplätzen bei Globalfoundries zu demonstrieren. Die Auftaktkundgebung wurde durch kurze Reden von Gewerkschaftssekretär Gerald Voigt und dem Betriebsratsvorsitzenden Ralf Adam eingeleitet, der betonte, dass er die Zukunft in Gefahr sieht. Schon jetzt seien die Kollegen teils überlastet, Stellenabbau sei kein praktikabler Weg.

Großen Beifall erhielten auch die zwei Solidaritätsadressen vom Bezirksfrauenausschuss der IGBCE und der Dresdner Montagsaktion gegen Hartz IV. Weiter ging es mit dem Haupttransparent „Nein zum Stellenabbau - Für unsere Arbeitsplätze, für unsere Kinder für unsere Region“ mit Trillerpfeifen und gerufenen Parolen: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Arbeit klaut“, in einem Protestzug durch die Pragerstraße zum Abschlusskundgebungsplatz am Külzring. Dabei wurde auch eine Solidaritätsadresse der Kreisleitung der MLPD verteilt, in der der Widerspruchsgeist beglückwunscht und die Verbindung zum Aufruf der Bochumer Opelaner gezogen wird, die Fackel gegen Arbeitsplatzabbau und Werkschließungen weiterzutragen.

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