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05.10.16 - Steuerfahnder ermitteln gegen 57 Banken

Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen haben nach Angaben der Süddeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe) in den vergangenen beiden Jahren gegen insgesamt 57 Banken aus der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Luxemburg Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung eingeleitet. Auf die Spur gekommen waren die Fahnder den Finanzinstituten durch die Auswertung von Selbstanzeigen deutscher Bürger, die den Behörden Schwarzgeldkonten im Ausland gemeldet haben. In etwa zehn Verfahren sind sich die deutschen Steuerfahnder und die ausländischen Banken über Bußgeldzahlungen in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro einig geworden.