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Fritz Ullman vom LINKEN FORUM erneut von Neofaschisten bedroht

Fritz Ullman vom LINKEN FORUM erneut von Neofaschisten bedroht
Fritz Ullmann

14.10.16 - In den letzten Jahren ist das Haus in der Kirchstraße in Radevormwald, in dem Fritz Ullmann vom LINKEN FORUM wohnt, immer wieder Ziel von rechten Attacken geworden (siehe u.a.  rf-news-Bericht vom 5. Januar 2016).  In der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 2016 wurde der Briefkasten des Stadtverordneten mit "Nazi Kiez"-Aufklebern beklebt. Das LINKE FORUM wird am Sonntag mit einer "Stadtpflege-Aktion" reagieren, zu der es die Bevölkerung einlädt. Das LINKE FORUM hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der es heißt:

"In der gleichen Nacht hatte auch eine lautstarke Feier bei einem pro-NRW-Kandidaten im gleichen Haus stattgefunden. Ullmann erstattet Anzeige wegen der Aufkleber, er sieht sich von den Neofaschisten belästigt und bedroht. Seit die neofaschistische Kameradschaft 'Freundeskreis Radevormwald' 2012 zerschlagen wurde, versucht die rechte Szene in Radevormwald, sich von diesem Schlag zu erholen.

Ende letzten Jahres begannen die Schikanen gegen politische Gegner von neuem. Teilweise verging keine Woche, ohne dass bei Ullmann nachts geklingelt wurde, Feuerwerkskörper explodierten oder Schmierereien und Aufkleber an und um das Haus angebracht wurden. Die aktuell sehr rassistische Stimmung in der deutschen Gesellschaft gibt Neofaschisten weiteren Auftrieb. Deswegen ist es wichtig, sofort und deutlich zu reagieren.

Das LF wird am kommenden Sonntag, den 16. Oktober, ab 12 Uhr, eine seit Februar mit 'Nazi Kiez' und anderen Sprüchen beschmierte Häuserwand in der 'kurzen Straße' auf eigene Kosten neu streichen. Hierzu laden wir Wupperaner, Radevormwalder und die Presse herzlich ein. Treffpunkt ist vor der Sparkasse Dahlerau. Die Wupperorte sind kein Nazi Kiez mehr - und werden es nie wieder sein!"

Die MLPD, die mit Fritz Ullmann und dem LINKEN FORUM zusammenarbeitet - u.a. im Bündnis antifaschistischer und internationalistischer Kräfte - versichert ihm ihre Solidarität und Unterstützung. Den Faschisten keinen Fußbreit!