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Rojava: Weiter türkische Luftangriffe, und Panzer an der Grenze zu Afrîn

Rojava: Weiter türkische Luftangriffe, und Panzer an der Grenze zu Afrîn
(fotos: Kurdistan National Kongress/NAV-DEM; montage: rf-news)

22.10.16 - Nach aktuellen Meldungen der kurdischen Nachrichtenagentur ANF hat das faschistische türkische Erdogan-Regime in den vergangenen zwei Tagen erneut Luftangriffe auf die revolutionären Streitkräfte in der Sheba-Region geflogen. Außerdem wurden in der letzten Nacht türkische Panzer an die Grenze zum Kanton Afrîn der befreiten Region Rojava verlegt.¹

Sowohl der Kurdistan National Kongress als auch das Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V. (NAV-DEM) haben den faschistischen türkischen Terror gegen die SDF und die YPG/YPJ in Erklärungen scharf verurteilt. Bei den Angriffen waren nach kurdischen Angaben vier Zivilisten und zehn Kämpfer der - zu den SDF gehörenden - Armee der Revolutionäre getötet worden. (siehe rf-news)

Der Kurdistan National Kongress kommt in seiner Erklärung zu folgender Feststellung: “... Dieses Bombardement ist Teil einer Ausrottungskampagne, die der türkische Staat gegen die syrische Bevölkerung führt. Außerdem ist es eine direkte Unterstützung für die IS-Söldner vor Ort, die seitens der revolutionären Streitkräfte einen schweren Schlag versetzt bekamen. ...“ (Eigene Übersetzung)

NAV-DEM erklärt: „... Innerhalb der Türkei wird wegen der Anti-KurdInnen Politik der Türkei, jedwede demokratische Bestrebung und Entwicklung im Keim erstickt und das Land zum Teil zerstört und in eine Diktatur geführt. In den Nachbarländern agiert sie aggressiv und als Besatzungsmacht. ... Die Türkei versucht mit aller Macht die Kurden in der Türkei und außerhalb der Türkei daran zu hindern, ihre Rechte zu erlangen und offiziell anerkannt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sie auf die Vertiefung der Krise und das Chaos. … "

¹ ANF, 22.10.16

Hier kann die Erklärung des Kurdistan National Kongresses gelesen werden! (Englisch)

Hier kann die Erklärung von NAV-DEM gelesen werden!

Hier geht es zu einem Widerstandsaufruf der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK) (Englisch)