International

25.10.16 - Türkei: Human Rights Watch kritisiert Folter

Trotz gegenteiliger Beteuerungen der türkischen Regierung würden Häftlinge gefoltert, kritisiert Human Rights Watch. Die Organisation dokumentiert dreizehn Fälle von Folter und Misshandlung in Polizeigewahrsam. Mehr als 35.000 Menschen sind seit der Errichtung der faschistischen Erdogan-Diktatur selbst nach offiziellen Angaben inhaftiert worden. Menschenrechtler werfen der Regierung immer wieder vor, dass Häftlinge gefoltert werden. Erdogan hatte per Dekret die Verlängerung der Untersuchungshaft von vier auf 30 Tage verfügt. Der Kontakt zu einem Anwalt darf fünf Tage lang verwehrt werden. Der Bericht von Human Right Watch basiert auf Gesprächen mit Anwält(inn)en, früheren Gefangenen und anderen.