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Tarifverhandlungen für NRW-Sicherheitsbranche - ver.di fordert ein bis zwei Euro mehr

Tarifverhandlungen für NRW-Sicherheitsbranche - ver.di fordert ein bis zwei Euro mehr
(grafik: ver.di)

29.10.16 - Wie ver.di NRW mitteilt, beginnen in der nordrhein-westfälischen Sicherheitsbranche am Montag, 31. Oktober, in Ratingen die Tarifverhandlungen. Dazu die Gewerkschaft: „Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die 50.000 Beschäftigten der boomenden Branche eine Erhöhung der Stundenlöhne zwischen ein und zwei Euro für die unterschiedlichen Bereiche. Zudem sollen die Nachtarbeitszuschläge von derzeit fünf auf 25 Prozent und bei Dauernachtwachen auf 30 Prozent angeglichen werden.

Erstmals will ver.di einen festen Lohn für Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Flüchtlingsheimen vereinbaren, der bei 14 Euro Stundenlohn liegen soll. Für diese Beschäftigungsgruppe müsse es auch höhere Investitionen in die Qualifizierung geben, fordert die Gewerkschaft. ver.di verhandelt derzeit in neun weiteren Landesbezirken Tarifverträge für die Sicherheitsbranche aus. Die Beschäftigtenzahl im Wach- und Sicherheitsgewerbe liegt bundesweit bei 250.000.

'Uns ist wichtig, dass alle Beschäftigten der Branche mit ihrem Einkommen auskommen und nicht nach 40 Jahren in der Grundsicherung landen', erklärte ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Becker. Sie wies darauf hin, dass rund 70 Prozent der Beschäftigten derzeit nur 9,70 Euro in der Stunde bekommen.“