International

02.11.16 - UN-Truppen tolerieren Vergewaltigung

Ein aktueller Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen (UN) bringt schwere Vorwürfe gegen die im Südsudan stationierten UNO-Soldaten vor. So sollen die sogenannten "Blauhelme" aus China, Nepal, Indien und Äthiopien "systematisch ihre Pflichten verletzt haben", wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung mitteilt. Beim Angriff südsudanesischer Truppen auf ein Hotel in der Hauptstadt Juba am 11. Juli diesen Jahres, war es zu Mord, Folter und Vergewaltigungen an Zivilisten gekommen. Die "Blauhelme" ließen damals wissen, sie seien bereits voll im Einsatz. Als Reaktion auf den Bericht entließ UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den zuständigen General, Johnson Mogoa Kimani Ondieki aus Kenia.