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Berlin: Verteidigt die demokratische Revolution in Rojava!

Berlin: Verteidigt die demokratische Revolution in Rojava!

04.11.16 - Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte die kämpferische Demonstration zum Welt-Kobanê-Tag in Berlin, trotz Regen. Dazu hatten Vertreter der PYD, der NAV-DEM und weiterer kurdischer Organisationen, die MLPD, ATIF, das Solidaritätskomitee Kobanê und der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall aufgerufen. Auf der Auftaktkundgebung sprachen ein Vertreter von NAV-DEM, Hakan Tas von der Linkspartei, eine Vertreterin der Eziden und Dieter Ilius von der MLPD. Er ging auch auf die Weiterentwicklung des Solidaritätspakts der ICOR mit dem kurdischen Freiheitskampf und auf den gemeinsamen Kampf gegen Erdogan und Merkel ein. Protestiert wurde gegen das von Behörden in Frankfurt am Main verhängte Verbot, Symbole der PYD und der YPG/YPJ zu zeigen.

Penetrant erfolgte auch in Berlin eine Kontrolle der verschiedenen Transparente durch die Polizei. Sogar ein Transparent der MLPD „Hände weg von Rojava“ wurde vom Einsatzleiter der Polizei verboten, weil dort auch die Forderung nach Aufhebung des Verbots der PKK drauf steht. Begründung: „Jeder Bezug zur PKK ist verboten“! Ein in Berlin bisher einmaliger Vorgang.

Die MLPD war mit ihren Fahnen dennoch unübersehbar. Auch junge kurdische Flüchtlinge aus dem Irak undaus Syrien trugen sie. Sie haben die MLPD in den letzten Wochen durch das wöchentliche internationalistische Flüchtlingstreffen im „Treff International“ kennengelernt. Hunderte von Flugblättern der MLPD wurden verteilt und zahlreiche Rote Fahne Magazine mit dem Thema „Faschismus in der Türkei“ verkauft.

Das Internationalistische Bündnis fortschrittlicher und revolutionärer Kräfte in Deutschland weckte Interesse. Die meisten wollten sich jedoch erst einmal mehr informieren. In den nächsten Wochen werden wir sicherlich zahlreiche neue Mitstreiter dafür gewinnen.