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Versammlungsverbot am Welt-Kobanê-Tag? Jetzt erst recht!

Versammlungsverbot am Welt-Kobanê-Tag? Jetzt erst recht!

31.10.16 - Über eine Verbotsverfügung wollen die Frankfurter Sicherheitsbehörden ein faktisches Versammlungsverbot für die kurdische fortschrittliche Bewegung am 1. November (Welt-Kobanê-Tag) durchsetzen: Sie erklären, dass sämtliche bildliche Symbole und mündliche Beiträge, die die Selbstverteidigungskräfte und die PYD als politische Kraft würdigen, verboten sind! Dazu das Kobanê-Komitee Rhein-Main:

„ ...Wir wollen die Organisationen, die den IS aus Kobanê vertrieben haben, würdigen: die Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ und die Partei der Demokratischen Einheit, PYD. Die Befreiung von Kobanê zu feiern, ohne die Befreier beim Namen zu nennen, ist nicht möglich und kann nicht von uns verlangt werden! In Frankfurt wird seit einigen Monaten verboten, Fahnen dieser tapferen Menschen zu zeigen, die dem IS unter großen Opfern die Stirn bieten. Êdî Bese - es reicht! Das können und wollen wir nicht länger hinnehmen! ...“

Der Welt-Kobanê-Tag wird solidarisch in vielen Städten Deutschlands durchgeführt. Es gibt unterschiedliche Aktionen, an denen sich auch die MLPD beteiligt. So findet die oben beschriebene Kundgebung zum internationalen Tag der Solidarität mit Kobanê trotz des Versammlungsverbots am 1. November 2016, 18 Uhr, auf dem Paulsplatz, Frankfurt am Main, statt. Eine weitere Solidaritäts-Aktion wird in Berlin stattfinden: Sie findet ebenfalls am 1. November, um 18 Uhr, U-Bhf Kleistpark statt. Weitere Aktionen werden im Internet angekündigt!

Die komplette Pressemitteilung des Kobanê-Komitee Rhein-Main kann hier gelesen werden!

Hier gibt es das Flugblatt der MLPD zum Welt-Kobanê-Tag!