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Starke Teilnahme am Welt-Kobanê-Tag in Stuttgart und Mannheim

Starke Teilnahme am Welt-Kobanê-Tag in Stuttgart und Mannheim
Links: Gut besuchte Veranstaltung in Mannheim. Rechts: Über 1.000 Menschen auf der Demo in Stuttgart (rf-foto; montage: rf-news)

03.11.16 - Vom Welt-Kobanê-Tag erreichten rf-news zwei Korrespondenzen aus Mannheim und Stuttgart: „Zum Internationalen Welt-Kobanê-Tag hatten die Organisationen AGIF, ATIF, NAV-DEM, ADHF und MLPD Rhein-Neckar zu einer Veranstaltung im Kurdischen Kulturverein Ludwigshafen-Mannheim aufgerufen“, so eine Korrespondentin aus Mannheim. Weiter schreibt sie: „Gut 200 Menschen – darunter einige, die eigens aus Kobanê angereist waren - nahmen teil und folgten ruhig und konzentriert den Reden der fünf Vertreter ihrer Organisationen. Allen Rednern war die Verurteilung der türkischen faschistischen und hinterhältigen Angriffe gegen die kurdische Bevölkerung in Syrien gemeinsam. Der MLPD-Vertreter stellte als eine zukunftsweisende Antwort zu den drängenden Fragen das Internationalistische Bündnis vor. Es hat sich bundesweit bereits gegründet. Nun gilt es, das Bündnis auch in der Region zu gründen.“

„Über 1.000 Menschen auf Demo und Kundgebung am Welt-Kobanê-Tag in Stuttgart“, titelt ein Korrespondent aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt und schreibt weiter: „Festliche und fröhliche Stimmung herrschte am Sammlungsplatz am Bahnhof, trotz der großen Sorge über die Angriffe auf Rojava durch das faschistische türkische Regime und die anhaltenden Verhaftungswellen. 'Wir haben keine Angst mehr!' Diese Stimmung und dieses Selbstbewusstsein war bestimmend bei Kundgebung und Demonstration. Beides wurde von verschiedenen Migrantenorganisationen und weiteren Kräften, wie der MLPD und dem Solidaritätskomitee für den Wiederaufbau von Kobanê organisiert. Der Beitrag der sechs Kobanê-ICOR-Brigadisten auf der Abschlusskundgebung begeisterte. Für die Wahlzulassung des Internationalistischen Bündnisses wurden über 30 Unterstützungsunterschriften gesammelt und viele trugen sich auch in die Liste zur Unterstützung des Bündnisses ein".