Politik

11.11.16 - Regensburg: OB tief im Spendensumpf

Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass der heutige Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) für seinen Wahlkampf ungewöhnlich hohe Parteispenden von Regensburger Immobilienunternehmern erhalten hat. Nun deckten Bayerischer Rundfunk und Süddeutsche Zeitung auf, dass weiter viel Geld in die Parteikasse floss, als Wolbergs längst in Amt und Würden war. Vorsorglich hat die Bundes-SPD jetzt 160.000 Euro an den Deutschen Bundestag abgeführt. Alle Spenden gingen in Tranchen von jeweils 9.900 Euro ein - bei Beträgen unter 10.000 Euro muss der Spender im Parteifinanzbericht nicht namentlich genannt werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wolbergs wegen Verdachts auf Vorteilsgewährung an drei Regensburger Immoblien- und Baufirmen. Mindestens ein Großauftrag ging an einen Großspender.