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Anti-Trump-Demonstrationen weiten sich aus – Polizei geht mit Gewalt vor

Anti-Trump-Demonstrationen weiten sich aus – Polizei geht mit Gewalt vor
Tränengas gegen eine Massenbewegung (foto: screenshot)

12.11.16 - Seit dem Wahlsieg Donald Trumps hat sich in vielen Städten der USA eine Protestbewegung gegen den frauenfeindlichen, faschistoiden Ultrareaktionär entwickelt, an der sich vor allem Jugendliche beteiligen. In der vergangenen Nacht waren nach übereinstimmenden Medienangaben erneut Tausende unter anderem in den Städten Portland, Miami, Atlanta, Philadephia, New York und San Fransisco auf den Straßen. Viele protestierten gleichzeitig auch gegen Hillary Clinton, nachdem diese gesagt hatte, sie reiche Trump "die Hand".

Dabei gingen wie schon in der vorangegangenen Nacht Polizeieinheiten mit Gewalt gegen die Proteste vor. Unter anderem beschossen sie die Demonstrationen mit Tränengasgranaten, die Demonstrantinnen und Demonstranten bekamen Schlagstockeinsätze und Pfefferspray zu spüren. In Portland wurde ein junger Afroamerikaner durch Schüsse lebensgefährlich verletzt. Mindestens 26 Demonstratinnen und Demonstranten sind in Haft.

Doch die Bewegung gegen Trump als Präsident lässt sich nicht aufhalten. Der Slogan "Nicht mein Präsident" ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden. In den Demonstrationen tauchen auch immer wieder Transparente auf, die offen für den Sozialismus sprechen. Für das jetzige Wochenende hat die Bewegung wieder zu großen Demonstrationen und Kundgebungen in den gesamten USA aufgerufen. Auch in Deutschland sind Demonstrationen geplant - darunter in Berlin.

Erklärung der Internationalistischen Liste/MLPD: "Auf den Wahlsieg Trumps die richtige Antwort geben!"