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03.12.16 - Südafrika: 200 Streikende entlassen

200 Beschäftigte der städtischen Grundversorgung mit Wasser und Elektrizität in Msukaligwa in der Provinz Mpumalanga streikten für höhere Eingruppierung. Die Verhandlungen  hatten sich schon lange ohne Lösung hingezogen. Der Streik hatte erhebliche Auswirkung; die Stadtverwaltung setzte Streikbrecher ein. Jetzt sind alle 200 entlassen worden, da ihr Streik "illegal" gewesen sei. Der Vertreter ihrer Gewerkschaft (Samwu) berichtet, dass die Stadtverwaltung den Kollegen keine vernünftige Plattform für Gespräche gegeben hatte. Sie erklärt den Streik für illegal, weil die Kollegen nicht den vorgeschriebenen Weg mit Einschaltung einer Schiedsstelle gegangen seien. Die Gewerkschaft betrachtet die Entlassung als "union bashing", Unterdrückung der Gewerkschaftsarbeit.