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06.12.16 - Amnesty: 500.000 aus der Türkei vertrieben

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der Türkei vorgeworfen, schätzungsweise 500.000 Menschen im Südosten des Landes vertrieben zu haben. Die Betroffenen seien innerhalb eines Jahres als Folge eines brutalen Vorgehens der türkischen Behörden aus ihren Häusern gezwungen worden, schreibt Amnesty in einem Bericht mit dem Titel "Vertrieben und enteignet". Alleine in Sur, Stadtteil von Diyarbakir, hätten rund 24.000 Menschen ihre Häuser aufgeben und das Viertel verlassen müssen. Die MLPD hat den türkischen Staatsterror gegen die kurdische Bevölkerung in Diyarbakir stets angeprangert (rf-news berichtete).