Umwelt

06.12.16 - Atomkonzerne bekommen "Entschädigung"

Für eine lächerliche Einmalzahlung von 23 Milliarden Euro haben die Atomkonzerne Vattenfall, E.on, RWE und EnBW die Verantwortung für die Atommüll-Lagerung auf die Gesellschaft abgewälzt. Heute nun entschied das Bundesverfassungsgericht, dass sie sogar noch eine "Entschädigung" für den Atomausstieg erhalten werden. Demnach muss der Staat den Konzernen Reststrommengen bezahlen, die ihnen im Jahr 2002 zugesichert, nach der Katastrophe von Fukushima jedoch gestrichen worden waren. Möglicherweise muss der Steuerzahler sogar Investitionen rückvergüten, die die Atomkonzerne im Glauben an längere AKW-Laufzeiten getätigt hatten.