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07.12.16 - Bank kündigt Konto der "Jüdischen Stimme"

Der Vorstand der Bank für Sozialwirtschaft hat beschlossen, die Kündigung des Kontos der jüdischen Friedensorganisation Jüdische Stimme für gerechten Frieden e.V. aufrechtzuerhalten. Anteilseigner der Bank sind AWO, Deutsches Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband  und eine jüdische Organisation. Die Jüdische Stimme wird von reaktionären israelischen Journalisten wahrheitswidrig des Antisemitismus bezichtigt. Sie wurde vor 13 Jahren als deutsche Sektion der European Jews for a Just Peace gegründet. Seitdem wirkt sie in Deutschland und Europa für eine gerechte Friedenslösung zwischen dem jüdischen und palästinensischen Volk und kritisiert dessen Unterdrückung durch den israelischen Staat.