Politik

Lünen: Wir kapitulieren nicht vor Caterpillar!

14.12.16 - Heute morgen wurde eine Extra-Beilage der Bergarbeiterzeitung "Vortrieb" vor dem Betrieb von Caterpillar in Lünen verteilt. Dort heißt es unter anderem:

"Nachdem auf der letzten Belegschaftsversammlung für das Jahr 2018 einen Silberstreif an den Horizont gemalt wurde, bedeutet die sogenannte 'schwarze Null für das Jahr 2017' de facto die Beerdigung der großindustriellen Produktion von Bergbauprodukten in Lünen."

Mit über 3.000 Beschäftigten war die frühere "Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia", später "Deutsche Bergbau Technik" (DBT) mal der größte Betrieb in Lünen. Heute gehört der Betrieb dem US-amerikanischen Baumaschinen-Konzern Caterpillar. Zur Zeit arbeiten noch rund 800 Beschäftigte in Lünen – etwa 250 in der Produktion, 450 im Angestelltenbereich. Am Donnerstag dieser Woche tagt der Aufsichtsrat in Lünen. Kolleginnen und Kollegen befürchten, dass dort Beschlüsse gefasst werden, die den 'Todesstoß' für das Werk in Lünen bedeuten. Doch offensichtlich wollen viele Kolleginnen und Kollegen das nicht einfach hinnehmen: "Wir können uns doch nicht wie Schafe zur Schlachtbank führen lassen!"

Im Extra fordern die Kolleginnen  und Kollegen:

  • Kampf für den Erhalt jedes Arbeits- und Ausbildungsplatzes!
  • Volle Übernahme aller Auszubildenden nach der Ausbildung!
  • Für die Schaffung gleichwertiger Ersatzarbeitsplätze für die verlagerte Produktion!
  • Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Vortrieb-Extra vom 14. Dezember 2016