Politik

Witten: Kundgebung der MLPD vor der Opel-Belegschaftsversammlung am 10. Dezember

Bochum (Korrespondenz), 14.12.16: "Richtig so, diese Unterdrückung dürft ihr euch nicht gefallen lassen" sagten Kollegen bei der Kundgebung der MLPD vor der Opel-Belegschaftsversammlung am 10. Dezember 2016. Die MLPD Bochum machte eine Kundgebung vor dem Saalbau Witten, nachdem ihr Info-Stand von der Stadtspitze Witten, dem Betreiber "Kulturforum Witten" und dem Verwaltungsgericht Münster abgelehnt worden war.

Am offenen Mikrofon prangerten verschiedene Redner diese politische Unterdrückung an und machten deutlich, dass das vor allem eine Unterdrückung der Rechte der Opel-Kolleginnen und -Kollegen ist, dass sie sich nicht frei informieren dürfen. Achim Czylwick, Direktkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD in Witten, Klaus Leymann, Direktkandidat in Bochum und andere zeigten anschaulich, dass diese politische Zensur eine Methode der Diktatur der Monopole ist: die Monopole haben die Freiheit, 30.000 Arbeitsplätze bei VW zu vernichten. Die anderen Autokonzerne werden die Vernichtungsschlacht weiterführen, wie jetzt bei Opel mit der möglichen Schließung des Werks in Eisenach. Aber die MLPD, die  für den Kampf um jeden Arbeitsplatz und eine Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung steht, wird unterdrückt. Als revolutionäre Arbeiterpartei lassen wir uns das nicht gefallen und ermutigen die Belegschaften, ihren Kampf in die Hand zu nehmen.

Viele Opel-Kolleginnen und -Kollegen haben sich gefreut, dass wir nicht klein beigeben. Die Empörung war groß, dass wieder unser Infostand vor dem Saalbau auf Geheiß der Opel-Personalchefin Koslowski von der Polizei abgeräumt wurde. So wurde es zu einer Schule über das Gerede von "Demokratie" und die Wirklichkeit der Diktatur der Monopole. Eine wirklich demokratische Bewegung ist das Internationalistische Bündnis.