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Audi in USA erneut vor Gericht

Audi in USA erneut vor Gericht

(grafik: MLPD)

19.12.16 - Schon längst ist Audi Bestandteil der kriminellen Abgasmanipulationen. Am Freitag, 16. Dezember, fand in den USA erneut ein Gerichtsprozess über mögliche Strafzahlungen von Audi statt. Es geht dabei um Manipulationen beim Drei-Liter-Dieselmotor. Es gibt davon 85.000 Audis in den USA. Derselbe Motor ist auch im Porsche Cayenne und im VW Touareg eingebaut.

Der Richter in San Francisco war mit den Vorschlägen von Audi nicht einverstanden. Audi muss bis Montag, 19. Dezember, ein neues Angebot vorlegen. Die Umrüstung der Motoren ist technisch sehr schwierig und ein Rückkauf für Audi sehr teuer. Um sein angeschlagenes Image aufzupolieren, versucht sich der Audi-Vorstand als „Umweltschützer“. Beim Ingolstädter „Stadtradeln“ zugunsten des Gerolfinger Eichenwaldes spendete Audi 3.000 Baumsetzlinge.

Die Leiterin der Standortprojekte der AUDI AG, Dr. Ute Röding, begründet das Engagement von Audi damit, weil „hier der nachhaltige, schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen im Mittelpunkt“ stehe. Das sagt ausgerechnet ein Konzern, der jahrelang durch Manipulationen der Diesel-Abgaswerte und der Angaben über den Kraftstoffverbrauch die Umwelt und die Gesundheit der Menschen bewusst mit Stickoxiden und CO2 zerstört und geschädigt haben!

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