Umwelt

28.12.16 - Städte verschlingen immer mehr Ackerland

Im Jahr 2030 werden weltweit fünf Milliarden Menschen in Städten leben, doppelt so viele wie zu Beginn des Millenniums. Dadurch wachsen die urbanen Zentren auf die dreifache Fläche - und verschlingen umliegendes Ackerland. Weltweit werden bis dahin etwa 300.000 Quadratkilometer an landwirtschaftlichen Gebieten verloren gehen, berichten Forscher in einer aktuellen Studie. Dieser Trend sei insofern doppelt problematisch, als das Ackerland nahe den großen Siedlungsgebieten meist besonders fruchtbar ist. Deshalb hatten sich Menschen ursprünglich dort niedergelassen.

Studie: "Future urban land expansion and implications for global croplands"