Sozialismus

Vor 50 Jahren in China: Massenkundgebung gegen Liu Schao-Tschi und Deng Hsiao-Ping

29.12.16 - Am 27. Dezember 1966 veranstalteten mehr als 100.000 Rotgardisten im Pekinger Sportstadion eine Massenkundgebung zur Verteidigung der Großen Proletarischen Kulturrevolution. Die Medien im westlichen Ausland erfuhren davon zuerst durch Berichte der japanischen Rundfunkgesellschaft NHK.

Verschiedene Redner forderten den Rücktritt von Liu Schao-Tschi und Deng Hsiao-Ping, die die Kulturrevolution sabotierten. U.a. betrieben sie eine spalterische Lohnpolitik: Statt der Höherentwicklung des sozialistischen Bewusstseins wollten sie Produktivitätssteigerungen über Prämien erreichen. Die Massenkundgebung verglich die beiden mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow, unter dessen Führung der hoffnungsvolle sozialistische Aufbau in der Sowjetunion von einer neuen Bourgeoisie verraten und der Kapitalismus wieder hergestellt wurde. Dies gelte es in China zu verhindern, forderten die Rotgardisten.

Tatsächlich konnte mit der Großen Proletarischen Kulturrevolution der Sozialismus in China verteidigt werden. Nach dem Tod Mao Zedongs gelang es leider auch dort einer neuen Bourgeoisie, diesen Weg der Befreiung von Millionenmassen zu verraten. Heute ist China ein aggressives neuimperialistisches Land. Die MLPD hat von Beginn an die Kulturrevolution gegen alle antikommunistischen Anfeindungen verteidigt und ihre Ideen weiterentwickelt.