Politik

Breiter Protest gegen Auftritt von Frauke Petry (AfD)

Breiter Protest gegen Auftritt von Frauke Petry (AfD)
Am breiten Protest beteiligte sich auch Augsburgs Stadtoberhaupt (foto: screenshot)

Augsburg (Korrespondenz), 13.02.16: Über 3.000 Menschen aus Augsburg und Umgebung protestierten laut und unüberhörbar auf dem Rathausplatz in Augsburg gegen den Neujahrsempfang der AfD mit Frauke Petry im Rathaus. Nach dem Hausverbot für Petry durch den CSU-Oberbürgermeister Kurt Gribl nach massiven Protesten hob das Verwaltungsgericht Augsburg dieses auf und setzte das Auftreten von Frauke Petry im Rathaus durch. Viele Jugendliche nahmen an der Protestkundgebung teil. Sie waren großteils auch interessiert an der Broschüre "Bürgerliche Flüchtlingspolitik in der Krise - 12 Argumente der MLPD" und dem Film über den Wiederaufbau in Kobanê durch die Brigaden der ICOR, der am 11. März 2016 im Filmtheater Lilliom gezeigt wird. Eine Sache mit Perspektive, was in den Reden oft fehlte. Viel Beifall gab es, wenn von den Rednern klar Stellung gegen die faschistoide AfD genommen wurde, oder auch die Aufnahme aller Flüchtlinge gefordert wurde. OB Gribl spielte besonders auf die Rolle von Augsburg als "Friedensstadt" - wegen dem Abschluss des Religionsfriedens in Augsburg - an, und sagte, dass deshalb jemand wie Frau Petry, die den Einsatz von Schusswaffen gegen Flüchtlinge fordert, in Augsburg überhaupt nicht willkommen ist.