Umwelt

15.02.16 - Nach drei Monaten kaum Schlamm geräumt

Vor hundert Tagen, am 5. November 2015, brach der Damm eines Klärbeckens einer Eisenmine in der Nähe des brasilianischen Dorfs Bento Rodrigues. Eine riesige Schlammlawine raste bergab, begrub das Dorf unter sich und verwüstete weite Teile der Umgebung. Die Verantwortlichen des Minenkonzerns Samarco hätten schon lange gewusst, dass der Damm nicht sicher war. Samarco gehört zu gleichen Teilen dem brasilianischen Minenkonzern Vale und dem australischen Bergbaumonopol BHP Biliton. Umweltschützer monieren, dass die Aufräumarbeiten noch gar nicht richtig begonnen haben.